Mondfinsternis vom 09.01.2001 |
Bildautor aller Aufnahmen: Wolfi Ransburg
| Aufnahmeinstrument: Skywatcher Refraktor mit 120mm Öffnung und 1000mm Brennweite auf Vixen GP-DX Standort: München, der Garten meiner Wohnung Verwendeter Film: Fujichrome Sensia 100 Wetter: Leichter Nebel, trotzdem recht gute Durchsicht, zum Zeitpunkt der Totalität waren Sterne um 5,0mag sichtbar. Für München eine gute Durchsicht. |
Ablauf der Finsternis
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19,30 Uhr Man sieht eine deutliche Verdunkelung des Vollmondes. Belichtungszeit 1/30sek |
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20,00 Uhr Die Finsternis schreitet fort. Wenn man genügend Zeit mitbringt, dann kann man das Wandern des Erdschattens auf der Mondoberfläche mitverfolgen. Belichtungszeit 1/15sek |
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20,18 Uhr Der abgedunkelte Bereich färbt sich in ein deutliches Rot. Im Refraktor bekommt die abgedunkelte Mondhälfte ein plastisches Aussehen. Belichtungszeit 1/15sek |
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20,35 Uhr Die Grenze zwischen Erdschatten und erleuchteten Bereich ist ein ein bläuliches Licht getaucht. Besonders im Fernglas ist diese Färbung gut sichtbar. Auch die Aufnahme zeigt die Verfärbung als leichter blauer Stich. Belichtungszeit 1/2sek |
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20,40 Uhr Letztes Licht am Mondrand, der bläuliche Farbsaum wird gut sichtbar. Besonders die Ausschnittvergrößerung zeigt dies eindrucksvoll. Belichtungszeit 1sek |
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21,45 Uhr Das Maximum der Finsternis ist bereits überschritten. Am linken Mondrand macht sich bereits eine leichte Aufhellung bemerkbar. Gerade dieses Farbspiel macht dieses Motiv besonders interessant. Diese Aufnahme ist, wie die größere Abbildung zeigt, recht gut gelungen. Belichtungszeit 15sek |
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21,50 Uhr Das Ende der Finsternis wird eingeleutet. Der linke Mondrand wird bereits wieder direkt von der Sonne beschienen. Es war ein schönes Erlebnis, welches mir wieder viel Energie für weitere astronomische Exkursionen geben wird. Belichtungszeit 6sek |
Ich hoffe, daß auch Sie Glück mit der Finsternis hatten.
Wolfi Ransburg