TS Astro Praxis
Beispiele unseres Sterntests
TS Newton 200mm Öffnung / 1200mm Brennweite
Andreas Murner - optische Bank von Teleskop-Service
| Aufnahme intrafokal | Aufnahme intrafokal | |||
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| Aufnahme fokal bei 300fach | Ronchi Aufnahme | |||
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| Die fokale Aufnahme bestätigt eine schöne runde Sternscheibe. Der erste Beugungsring ist erkennbar - keine Auffälligkeiten - Die minimale Dekollimation wirkt sich hier im Fokus nicht aus - bei lichtstärkeren Optiken würde man allerdings die Dekollimation sehen. | Die Ronchi Aufnahme bestätigt die vorherigen Tests - keine Auffälligkeiten - die Linien sind schön gerade - Hier kommen Sie zur Ronchi-Fehleranalyse | |||
Anleitung zur Fehlererkennung anhand der beiden Abbildungen
(extra- und intrafokal)
Oft überlagern sich optische Fehler, so daß eine genaue optische
Beschreibung schwierig wird. Sollte Ihnen etwas unklar sein,
helfen wir Ihnen gerne weiter. Alle diese Fehler haben eine Stärke von 1/4
Lambda (wave). Ein Fehler in dieser Größenordnung
ist am Rande der Erkennbarkeit.
Keine der Aufnahmen des Teleskopes darf eine Abweichung in dieser Größenordnung aufweisen.
Auffälligkeit |
Bild |
Fehler |
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Sternscheibchen sind oval |
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Astigmatismus - bei stärkerem Astigmatismus
verformt sich Beugungsscheibchen im Fokus zu einer kreuzförmigen Struktur, die auch am
Bild schon zu erahnen ist. Bereits jetzt sieht man das Oval - die Längsachse ist vertikal. |
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| Die Ringe sind nicht konzentrisch Auf einer Seite ist die Leuchtdichte höher |
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Koma - im Fokus haben die Sterne leichte
Kometenschweife. Meist ist dieser Fehler eine Folge schlechter Justage der Optik und damit leicht zu beheben. Wenn aber Linsen einen Keilfehler haben oder auch schief im Strahlengang sitzen, tritt dieser Effekt auch bei perfekter Kollimation auf. |
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| Die Abbildungen schauen unterschiedlich aus Auf der einen Seite verwaschen, auf der anderen Seite scharf abgegrenzt |
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Sphärische Aberation - die Randbereiche des
Spiegels haben eine andere Schärfeebene, als die zentralen Bereiche. Der Fehler ist konzentrisch und tritt nicht sehr störend in Erscheinung. Trotzdem beeiträchtigt die sphärische Aberation Kontrast und Schärfe. Besonders Instrumente, die für Mond- und Planetenbeobachtung eingesetzt werden, sollten keine stark unterschiedlichen Abbildungen auf beiden Seiten des Fokus haben. Absolut identisch sind die Abbildungen aber in der Prexis sehr selten. Minimale Unterschiede sind kaum zu vermeiden. |
| Die Abbildungen sehen unterschiedlich aus Auf der einen Seite ist der äußere hellere Ring weg, auf der anderen Seite ist er sehr gut sichtbar |
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Abgesunkene Kante - tritt oft bei Newtons auf. Besonders bei der Planetenbeobachtung ist er sehr störend, da durch diesen Fehler der Kontrast stark verringert wird. Er ist aber sehr leicht durch eine entsprechende Blende zu beheben. Das Ronchigramm zeigt, wie groß die abgesunkene Kante ist. |
| Die Abbildungen sind zwar in Ordnung aber man kann keine Beugungsringe entdecken |
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Eine rauhe Oberfläche - das Fehlen der
Beugungsringe schiebt man beim Sterntest gerne auf ein schlechtes Seeing. Gerade dieser
Test ist nur bei sehr ruhiger Luft zu machen. In Wirklichkeit werden, durch eine rauhe Oberfläche, die Ringe, wie durch einen Weichzeichner verwischt. Gerade bei der Mond und Planetenbeobachtung erhält man nicht den gewünschten Kontrast. Der Vergleich mit dem Weichzeichner ist auch hier richtig. |
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