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PlaneWave Instruments wurde 2006 von
Richard Hedrick und Josef Haberman gegründet. Dedrick und Haberman sind zwei
ehemalige Teleskop Entwicklungsingenieure von Celestron, dem weltweit
zweitgrößten Produzenten von Amateuastronomischen Teleskopen. |
Der 20" CDK Astrograph der Firma
PlaneWave
Astrograph mit 20" Öffnung f/6,8

| Der 20" CDK Astrograph der Firma
PlaneWave ist ein neues, revolutionäres Teleskop, welches speziell
konzipiert wurde, um mit großformatigen CCD Kameras bei einem absolut
planen Bildfeld eine beugungsbegrenzte Abbildung zu garantieren.
Zusätzlich ist das Teleskop hervorragend für die visuelle Beobachtung
einsetzbar. Es handelt sich dabei um ein modifiziertes Cassegrain System nach Dall-Kirkham mit einem zusätzlichen Korrektor. Ein weiteres Hauptmerkmal des CDK 20 ist die leichte Zentrierung und unkomplizierte Kollimation des optischen Systems, so dass jeder Beobachter das Beste aus dem Instrument herausholen kann. Im Endergebnis ein optisches System mit einer völlig planen Bildfeldebene von 42 mm Durchmesser, frei von Koma und Astigmatismus und beugungsbegrenzter Auflösung. Das neue optische Design des CDK ist DIE
innovative Lösung von unübertroffener fotografischer Abbildungsqualität und
einem bezahlbarem Preis bei moderater Lieferzeit. Die außeraxiale
Abbildungsqualität übertrifft die der meisten kommerziellen optischen Designs,
einschließlich der des Ritchey-Chrétiens. Die RMS Spotgröße in der äußersten
Bildecke des Kleinbildformates von 35 mm ist kleiner als ein einzelnes Pixel der
heute üblichen Großformat CCD Kameras. Wir empfehlen für für den Planewave 20 die Montierung Paramount und die Montierung 10 Micron 4000, selbstverständlich haben wir diese Montierungen auch im Sortiment.
Preise: Planewave 20 ... optischer Tubus - Okularauszug - Aufsatzplatte für diverse Montierungen ..................................... Euro 37.000,- |
Infos und Onlinebestellung ...
info@teleskop-service.de
Die Optik des 20" CDK

| Das Optisches Design des CDK 20" Das PlaneWave CDK Layout ist ein neues optisches Design, basierend auf dem klassischen Cassegrain nach Dall-Kirkham. Es wurde entwickelt, um den immer größer werdenden Chips in Digital- und CCD Kameras Rechnung zu tragen. Bei vielen anderen optischen Systemen (Spiegeloptiken) sieht man schnell außeraxiale Abbildungsfehler wie Koma und/oder Astigmatismus; dazu kommt bei vielen Systemen eine Bildfeldkrümmung, die die Abbildungen der Sterne bei Entfernung von der optischen Achse immer unschärfer werden lassen. Anders beim PlaneWave CDK 20". Das Bildfeld ist über einen Durchmesser von 42 mm frei von Koma und Astigmatismus. Zudem ist die Bildfeldebene über diesen Durchmesser absolut geebnet und plan, so dass die Sterne in der Fokusebene über das ganze Feld gleich scharf abgebildet werden. Das neue CDK Layout bietet eine perfekte Lösung für die o.a. angesprochenen Probleme mit bestem Preis - Leistungsverhältnis und moderaten Lieferzeiten. Es besteht aus einem elliptisch gekrümmten Hauptspiegel, einem sphärischen Fangspiegel und einem 2-linsigen Feldkorrektor. Alle drei optischen Elemente sind aufeinander perfekt abgestimmt, um die unglaubliche Abbildung zu erreichen. Die Qualität der Abbildung ist weitestgehend nur noch von den Seeingbedingungen des Aufstellungsortes abhängig. |
Die optische Abbildungsleistung
Wir zeigen Ihnen an dieser Stelle nacheinander zwei Diagramme, um Sie von der
hohen Bildqualität des CDK 20 zu überzeugen.
| Im ersten Diagramm zeigt die linke
Spalte eine Beugungsbild Simulation für eine 20" CDK Optik, die rechte Spalte,
das daraus berechnete Spotdiagramm. Die kleinen Quadrate im Diagramm habe eine Kantelänge von 9 Mikrometer (0.009 mm - eine gängige Pixelgröße der meisten CCD Kameras mit großen Chipabmessungen). Auf der optischen Achse zeigt das Spotdiagramm (rechte Spalte) einen Durchmesser von nur 2 Mikrometer RMS. Außeraxial bei 12 mm Abstand 4- und bei 21 mm Abstand von der optischen Achse den unglaublichen Wert von nur 6 Mikrometer (RMS). Die Abbildungsqualität der Optik ist nur noch von den Seeing Bedingungen und der Qualität der Nachführung abhängig. Das Spotdiagramm ist für die Wellenlängen RGB, bzw. 720-, 555- und 430 Nanometer gerechnet und dargestellt. Die Beugungsbildsimulation wurde für eine Wellenlänge von 585 Nanometer gerechnet und dargestellt. Die Simulation bezeiht sich auf eine plane Bildfeldebene, die ja der der Oberfläche eines CCD Chips entspricht. |
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| Das nebenstehende Diagramm zeigt den Vergleich der
Abbildungsqualität zwischen dem PlaneWave CDK und einem Ritchey Chrétien System.
RC Systeme wurden in der Vergangenheit viel für professionelle Observatorien
gefertigt und haben den Ruf gute Abbildungsqualitäten für die Astrofotografische
Anwendung zu haben. RC Systeme sind wegen des hyperbolisch gekrümmten Fangspiegels sehr teuer und aufwändig in der Herstellung und zudem sehr kritisch in der Justierung beider Spiegelmittelpunkte auf die optische Achse. Außeraxiale Koma ist korrigiert, Astigmatismus und Bildfeldkrümmung bleiben im normalen RC System erhalten. Außeraxiale Koma, -Astigmatismus und Bildfeldkrümmung werden im CDK Design durch einen zweilinsigen Korrektor korrigiert. Da dieser Korrektor als "doublet" gerechnet und gefertigt wird und zudem in Brennpunktnähe angesiedelt ist, zeigt das System auch keine Restchromasie. Durch die nicht hyperbolische Krümmung des Fangspiegels im CDK ist das komplette otische System wesentlich präziser, einfacher und schneller zu kollimieren als ein RC. Viele RC Besitzer "holen nie das letzte" an Qualität aus Ihrem Teleskop, weil Sie das System nie einwandfrei kollimiert bekommen. |
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Das Diagramm zeigt den dramatischen Unterschied in der
Abbildungsqualität zwischen dem CDK Design und einem RC System.
Die Hauptkomponente in der außeraxialen Bildqualität des RC´s wird durch die Bildfeldkrümmung des Systems erzeugt. Solche Spotdiagramme einiger Hersteller von RC Systemen sehen wesentlich besser aus. Dies ist vielfach darin begründet, dass die Spotdiagramme für das gekrümmte Bildfeld dargestellt werden. Das mag für die visuelle Beobachtung korrekt sein, weil das Auge eine gewisse Feldkrümmung korrigieren kann. Das sagt aber für die Abbildungsqualität auf der Oberfläche eines Chips nichts aus, den deren Bildebene ist ja ebenfalls plan. Deshalb zeigen wir in unserer Simulation die Abbildungsqualität beider Systeme für ein planes Aufnahmesystem und nicht für eine gekrümmte Bildfeldebene und da fällt der Vergleich wohl eindeutig zugunsten des CDK Designs aus. Die kleinen Quadrate der Graphik haben ebenfalls 9 Mikrometer Kantenlänge, die einzelnen Vergleichsbilder haben 90 Mikrometer Kantenlänge. Die Spotdiagramme wurden für eine Wellenlänge von 585 Nanometer gerechnet Weiterhin bitten wir zu beachten: das CDK
Design ist f/6.8, das RC Design ist f/8. Dies spielt bei punktförmigen
Lichtquellen keine Rolle, reduziert jedoch im CDK Layout bei der Fotografie
flächiger Objekte leicht die Belichtungszeit. |
Zubehör
| Spezielles | optionales Zubehör |
| CCD Abstandshalter | sorgt dafür, dass der Aufnahmechip im korrekten Abstand zur Bildebene liegt |
| CCD Adapter | Adapter zum Anschluss verschiedener CCD Kameras and den CDK 20" |
| EFA Kit | (Electronic Focus Accessory): steuert unter anderem die Fokussierung und die Spiegelbelüftung des Hauptspiegels. Weitere Informationen finden Sie auf der Website bei PlaneWave Instruments. |
| Fokusanzeige | der 3.5" Hedrick Fokussier ist vorbereitet, um eine elektronische Fokusanzeigeeinheit anzuschließen. |

Technische Daten
| Technische Daten | des CDK 20" |
| Öffnung | 20" (.51m) |
| Brennweite | 3.454 mm |
| Öffnungsverhältnis | f/6.8 |
| Obstruktion | 39% |
| Back Focus | 218 mm hinter
der Tubusabschlussplatte, 142mm hinter der Fokussiereinheit |
| Gewicht | 64 kg |
| Tubuslänge | 1151 mm |
| Obere Zelle | Gitterrohrtubus aus Kohlefaser |
| Untere Zelle | Gitterrohrtubus
aus Kohlefaser, Hauptspiegel lichgeschützt durch Kohlefaserabdeckung |
Die Optik
| Hauptspiegel | Fangspiegel | |
| Durchmesser | 520 mm | 190.5 mm |
| Öffnungsverhältnis | f/3 | — |
| Material | Austemperiertes Pyrex | Austemperiertes Pyrex |
| Form | Elliptisch | Spärisch |
| Vergütung | Celestron XLT | Celestron XLT |
Der Korrektor
| Feldkorrektor | |
| Durchmesser | 90 mm |
| Anzahl der opt. Elemente | 2 |
| Vergütung | Celestron XLT |
Weitere technische Details
| Deatils | Beschreibung |
| Tubus | Gitterrohrtubus aus Kohlefaser (Minimierung thermischer Probleme und Fokusdrift) |
| Streulichtschutz | Streulichteinlagen ebenfalls aus Kohlefaser, (die untere im Lieferumfang enthalten, für den oberen Teil des Tubus ist eine Kohlefaserblende optional erhältlich). Die untere schützt den Hauptspeigel zudem gegen Schmutz und unabsichtliche Beschädigungen |
| Montage | Der CDK 20 hat eine temperaturstabilisierte Schwalbenschwanzaufnahme. Dadurch wird erreicht, dass sich das Aluminium der Teleskopmontage mit der Temperatur ausdehnen oder zusammen ziehen kann, ohne dass sich diese mechanischen Lageänderungen auf den Kohlefasertubus übertragen |
| Schwalbenschwanz | Der CDK20 ist mit zwei verschiedenen Schwalbenschwanzsystemen lieferbar. Der Kunde kann wählen zwischen einer PlaneWave Konstruktion oder einer zu Softbisque Montierungen kompatiblenVersa VP Montage. Beide Systeme unterstützen die oben beschriebene Temperaturkompensation. |
| Fokussierung | Schwerer und - über fünf Führungen - absolut spielfreier Okularauszug mit 90 mm freiem Innendurchmesser. Der Fokusweg beträgt 25.4 mm. Die Fokussierung läßt sich bei Wahl des optionalen PlaneWave´s EFA Kit über PC oder Laptop steuern. Selbstverständlich ist er auch über die Autofokusroutinen vieler CCD Kamera Steuerprogramme ansteuerbar. |
| Spiegelbelüftung | 3 Lüfter sorgen für eine schnelle Austemperierung des Hauptspiegel. Sie werden über einen Schalter am Tubus ein, bzw. ausgeschaltet. Bei Wahl des optionalen EFA Kit´s werden die Lüfter über eine Software gesteuert. In diesem Fall wird die Lufttemperatur und die Temperatur des Hauptspiegel gemessen. Überschreitet diese Differenz einen einstellbaren Wert, werden die Lüfter automatisch durch die Software ein- und auch wieder ausgeschaltet. |
| Transportgröße
und Gewicht |
Versandgröße:
1.5 x 0.8 x 0.9 m 133 kg |
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